Bald ist es ein Jahr her, seit Frau Wang angefangen hat, fuer uns die WFOE zu registrieren. Damals hatte sie uns versprochen, dass es nur 3 bis 4 Monate dauern wuerde. Wir haben inzwischen schon Zweifel, dass es sogar ihre erste WFOE-Registrierung sein koennte, denn sie hat wirklich zu wenig Ahnung. Einmal hat sie bei mir rausgeplaudert, dass sie fuer eine Lizenz den chinesischen Namen vom Gruender der WFOE eintragen sollte, also hatte sie, statt mich nach Horsts chinesischen Namen zu fragen, einfach unseren Firmennamen Xiegaoshan genommen. Monate spaeter hatte man festgestellt, dass der Name mit dem von einer anderen Lizenz nicht uebereinstimmte, also musste sie den Namen wieder aendern lassen…
Nun naehert sich Unsere WFOE-Gruendung dem Ende. „Nur noch“ das Geld fuer die Registrierung muss auf das Firmenkonto bei der Deuschen Bank Shanghai gutgeschrieben werden und ein paar restliche Lizenzen wie „Alkoholhandel“, „Import & Export“ und „Zoll“ muessen noch beantragt werden.
Zuerst haben wir ueberlegt, ob wir das Geld kostenlos auf die Citibank Shanghai ueberweisen und es dann von dort weiterleiten wollen. Die Citibank Shanghai hat aber angeblich so etwas noch nie gemacht und hat sich mehr oder weniger geweigert, es zu machen. Die Beraterin konnte uns nicht garantieren, dass es auch wirklich klappen wird, selbst wenn wir alle erforderlichen Unterlagen einreichen. Die Alternative waere, ein Euro-Konto bei der chinesischen ICBC-Bank zu eroeffnen, nachdem ich mit Mueh und Not rausgefunden habe, dass es gehen wuerde und in welcher Filiale man es beantragen koennte. Dann teilte uns die bloed Frau Wang letzte Woche mit, dass das Geld fuer die Registrierung direkt aus dem Ausland kommen muesste! Haetten wir es frueher gewusst, haetten wir das Geld natuerlich im April schon ueberweisen koennen, als wir in Deutschland waren!
Nun haben wir Frank darum gebeten, zur Citibank zu gehen und den von Horst unterschriebenen Ueberweisungsauftrag abzugeben. Es kam natuerlich so, dass wir ein paar Tage spaeter online bei der Kontoinformation gesehen haben, dass der Auftrag wegen unzureichender Angaben storniert wurde! Ich habe sofort an die Citibank geschrieben,meine Beraterin hat sich auch sofort darum gekummert, die Ueberweisung nochmals in Auftrag zu geben, denn die Angaben waren ihrer Meinung nach vollstaendig. Dann wurde das Geld tatsaechlich abgebucht und die Gebuehren waren gar nicht so hoch, wie wir befuerchtet hatten. Noch ein Tag spaeter ist das Geld sogar schon bei der Deutschen Bank Shanghai eingetroffen.
Eigentlich ein Grund, um sich zu freuen, aber die schlechte Nachricht war, dass mein Name aus Versehen oder warum auch immer als Auftraggeber eingetragen wurde! Die Deutsche Bank muesste das Geld eigentlich zurueckschicken, da der Auftraggeber und der Empfaenger die gleiche Person sein muessten. Wie konnte es nur passieren? Mein Name stand gar nicht im schriftlichen Ueberweisungsauftrag, ausserdem hat Horst unterschrieben! Selbst wenn ich die erste Kontoinhaberin sein sollte!
Ich habe den Berater von der Deutschen Bank ueberredet, eine SWIFT message von der Citibank zu akzeptieren, dass wir beide Kontoinhaber sind. Nun sollte diese unterwegs sein. Sie kam auch, aber mit der Bestaetigung, dass mein Name ebenfalls als Empfaenger eingetragen werden sollte! Es war noch “falscher” als vorher! Also habe ich mit der Citibank wieder emails ausgetauscht, angeblich sollte am 11. und am 12. Juni eine neue SWIFT message rausgegangen sein, die aber nicht angekommen sind. Der chinesische Berater hat sich geweigert, per SWIFT message oder Telephonat mit der Citibank zu kommunizieren, denn es war ja bequem, mich dauernd vorzuschicken! Ich habe am 16. stundenlang mit der Citibank telephoniert, so dass die Potsdamer Filiale der Auslandsabteilung den Auftrag erteilt hat, die richtige SWIFT message abzuschicken. Sie ist gerade bei der Deutschen Bank angekommen, somit sind wir hier wieder ein Schritt weiter! Gottseidank!













