Archiv für März 2008

Wir kommen nach Deutschland – Tourdaten

März 24, 2008

Wie viele von den treuen Lesern unseres Blogs sicherlich schon gehoert haben, sind wir Anfang April fuer zwei Wochen in Deutschland. Leider koennen wir nicht alle besuchen, die wir gerne sehen wuerden, aber vielleicht laesst sich ja von Eurer Seite etwas arrangieren… Hier jedenfalls unsere (jetzt ziemlich endgueltigen) Tourdaten:

Potsdam/Berlin: 1.-5. April
Koeln: 5./6.
Baden-Baden: 6./7.
Speyer: 7./8.
Koeln: 8./9.
Glasgow: 9./11.
Spelle: 11./13.
Koeln: 13./14.
Rueckflug am 14. um 14:00 ab Frankfurt Main.

Bis naechste Woche also!

Wir bekommen ein Baby!

März 22, 2008

Ja, das wussten wir seit dem 24. Dezember. Sorry, dass wir es so lange “geheim” gehalten haben, aber mangels Zeit haben wir erst vor 10 Tagen geschafft, zum Arzt zu gehen. Nun ist alles bestens und wir kommen erst jetzt dazu, diesen Eintrag zu schreiben.

Wie ihr alle wisst, hat es sehr lange gedauert, bis unsere Wohnung mit einer Wohnflaeche von knapp 190 Quadratmetern und zwei Stockwerken endlich fertig renoviert wurde. Immerhin hat es bis zum 15. August 2007 hingezogen, so dass wir ein halbes Jahr bei meinen Eltern einquatieren mussten. Aus dem Grund konnten wir erst an unseren Nachwuchs denken, nachdem wir endlich unser eigenes “Zuhause” hatten.

Ein paar Monate spaeter wurde mir ab und zu uebel, ich hatte schon die starke Vermutung, schwanger zu sein. Da meine Mutter mich dauernd nervte, ob sie mal Schwangerschaftsstreifen fuer mich besorgen sollte, obwohl sie nichts von meiner Uebelkeit wusste, hatte ich mich immer geweigert, einen zu besorgen. Aber Weihnachten kam immer naeher, ich dachte, es waere doch ein schoener Moment, endlich der Tatsache ins Auge zu sehen.

Am 24. Dezember habe ich gleich nach dem Fruehstueck getestet. Positiv! Wir waren total aufgeregt und haben meinen Eltern und Horsts Mutter davon berichtet.

Bis zum Arzttermin haben wir online viel recheriert und in Foren ueber auslaendische Frauen gelesen, die in Shanghai inre Kinder zur Welt gebracht haben. Sie haben einige Krankenhaeuser empfohlen, in denen ich auch spaeter angerufen habe. Ich habe auch mit meiner Nachbarin gesprochen, die ein dreijaehriges Kind hat. Sie hat mir das Krankenhaus empfohlen, das mir auch am meisten gefallen hat. Ich habe mir einen 70jaehrigen Arzt ausgesucht, der fuer die Filiale in Pudong zustaendig ist. Meine Nachbarin hat mir erzaehlt, dass ihre Mitbewohnerin in ihrem Krankenzimmer bei der Geburt von ihm operiert wurde (Kaiserschnitt) und die Wunde sehr gut gelungen sei. Fuer 200 Yuan Anmeldegebuehren konnte ich einen Termin bei dem Arzt buchen, ansonsten ist es billiger, von irgendeinem Arzt untersucht zu werden.

Ich bin am 11. Maerz eine Stunde frueher im Krankenhaus erschienen, wie mit der Krankenschwester vereinbart, da es meine erste Untersuchung war. Ich bin recht schnell rangekommen, wurde untersucht: Blutentnahme, EKG, Ultraschall, Bauchumfang etc., ich konnte sogar den Herzschlag des Babys hoeren: 145 pro Minute! Der Arzt meinte, zwischen 120 und 160 sei normal. Ergebnis: es war alles im gruenen Bereich und ich werde ein Baby bekommen, Gott sei Dank keine Zwillinge, falls das Baby Horsts Groesse erben sollte:-)

Ach ja, das Baby wird im August zur Welt kommen, puenktlich zur Olympiade!:-)

Sanya

März 18, 2008

Sanya ist eine Stadt in der Hainan-Provinz, die ganz im Sueden von China liegt. Dort herrscht das ganze Jahr ueber herrliches Wetter und 25 Grad Waerme. Horsts Institutsleiter, Herr Zhang, hat dort ein Hotelzimmer als “Ferienwohnung”, die er 30 Tage im Jahr kostenlos benutzen kann. Bereits im letzten Jahr hat er allen Mitarbeitern in JI angeboten, sie mitzubenutzen, da er selber gar nicht dazu kommt, 30 Tage Urlaub zu machen. Horst ist also der erste, der dieses Angebot in Anspruch nahm :-) damit sich unsere Gaeste in Shanghai nicht zu sehr langweilen und wir uns ein wenig Sonne goennen.

Am 18. Februar hat Horst in der Uni noch eine Vorlesung gehalten, dann haben wir uns am Abend am Flughafen getroffen. Nach 2 ½ Stunden Flug sind wir in Sanya angekommen. Es war sommerlich warm. Viele Taxifahrer standen Schlange und verlangten hohe Touristenpreise mit Auslaenderzuschlag. Fuer 7 Euro hat ein Typ uns ins Hotel gebracht. Es war ein 5 Sterne-Hotel, zentral gelegen. Wir haben zwei Doppelzimmer bekommen und konnten 5 Naechte umsonst bleiben. Juhu!

In den naechsten zwei drei Tagen haben wir Spaziergaenge am Strand und in der Stadt gemacht, ein paar nette Restaurants entdeckt, viele exotische Obstsorten ausprobiert und uns am Strand gesonnt. Das Wasser war noch ein wenig kuehl, hatte etwa die Temperatur wie die Atlantik im Juli, war aber herrlich! Es liefen Frauen mit tausenden Perlenketten vorbei, wir haben uns anquatschen lassen und einige als Souvenir gekauft. So was Kitschiges musste im Urlaub auch mal sein!

sanya1.jpg sanya2.jpg sanya3.jpg sanya4.jpg

Der Hoehepunkt unserer Unternehmungen in Sanya war unser Ausflug zur Westinsel, hauptsaechlich, um mit einem Glasboot zu fahren und Korallen zu bewundern. Unser Taxifahrer, der uns zur Faehrstation gefahren hat, hat uns begleitet, da er als Reisefuehrer fuer die Faehre nichts bezahlen musste und auf der Insel fuer alle Sportaktivitaeten sogar 20% Rabatt fuer uns rausschlagen konnte. Das Wetter war leider ein wenig bewoelkt. Die Fahrt auf dem Glasboot hat ca. 50 Minuten gedauert. Wir konnten ein paar graue Korallen sehen. Fuer einen Aufpreis von 150 Yuan haette der Fahrer uns ein paar bunte Korallen zeigen koennen, aber eigentlich war es verboten, dort hinzufahren. Wir haben selbstverstaendlich abgelehnt, um nicht noch mehr zerstoeren zu wollen, das widerum konnte der Fahrer nicht verstehen, da sein Boot die Korallen ja nicht beruehren wuerde. Es gab noch Tauchen, Parasailing, Wandern auf dem Meeresboden, Schnellboot etc., wir sind mit einem Wagen zu einer Nachbarinsel gefahren und sind auf Felsen direkt am Meer geklettert und haben tote Korallenreste gesammelt. Ein paar schoene Examplare haben wir mitgenommen.

sanyaw1.jpg sanyaw2.jpg sanyaw3.jpg

sanyaw4.jpg sanyaw51.jpg sanyaw6.jpg

Gegen 14 Uhr waren wir schon fertig. Der Fahrer hat uns zu einem Meeresfruechterestaurant geschleppt, wo die frischen Fische 160 Euro pro kg kosten sollten. Wir waren entsetzt und sind zu einem uns bekannten Cafe gefahren. Der Fahrer war nicht begeistert, da er seinem Freund keine doofen auslaendischen Kunden gebracht hat.

Er hat uns noch ein Perlenmuseum und ein Kristallmeseum gezeigt. Es war kostenfrei, reinzugehen. Man hoffte natuerlich, uns Souvenire verkaufen zu koennen. Wir haben zwei Anhaenger gekauft und viel weniger Geld ausgegeben, als der Fahrer erwartet hat. Na ja. Auf dem Weg zum Hotel fragte er ploetzlich, ob wir ein Meerestier kennen, die 10,000 Jahre alt werden koennten. Wir wussten ueberhaupt nicht, welches Tier er meinte, dachten, es koennte nicht schaden, es mal zu sehen. Er ist auf ein privates Gelaende gefahren. In einem hinteren Raum gab es dann zwei Wasserbecken mit zwei Riesenschildkroeten! Eine davon sollte 300 Jahre alt sein, die andere 70. Der englische Begriff ist „hawksbill turtle“, ist ein international geschuetztes Tier. Die riesige Schildkroete lag bloss halb im Wasser und stiess sich am Becken an und hatte gar keinen Platz, um sich zu bewegen. Der Typ erzaehlte, dass viele Chinesen solche Schildkroeten praeparieren und sie dann an die Waende haengen wuerden, weil die Tiere Glueck bringen und das Boese austreiben sollten. Man wuerde eine „Schuppe“ vom Schildkroetenpanzer bei lebendigem Leib abziehen, damit sie noch von Blut durchstroemt ist und sich ein tolles Muster ergibt, wenn man sie unter Licht betrachtet. Auf der Wand war ein Riesenposter mit Jiang Zemin drauf, denn sein Brillengestell sollte angeblich auch von dem Tier stammen… Wir waren sprachlos und haben nur gesagt, dass wir kein Interesse haetten.

Auf dem Rueckweg fing Horst an, sich zu aergern, dass er die Schildkroeten nicht gleich mitgenommen hat und wollte wenigstens die Leute anzeigen. Im Hotel hat er ueber google eine Kontaktperson vom IFAW (Intenational Fund for Animal Welfare) in Peking gefunden, der sich um bedrohte Tierarten kuemmern sollte. Ich habe sofort angerufen. Er war erstaunt, dass wir seine Nummer gefunden haben, versprach aber, uns zu helfen. Am naechsten Tag habe ich die oertliche Fischereibehoerde kontaktiert, die dafuer zustaendig sein sollte. Die Beamten seien aber schon aufs Meer gefahren, sie wollten sich gegen 16 Uhr noch mal melden, nachdem ich gesagt habe, dass wir am naechsten Abend nach Shanghai zurueck mussten.

Am naechsten Tag, den 25. Februar, haben wir in einem Cafe gemuetlich gefruehstueckt, die Sonne kam sogar raus! Dann ging es Richtung Strand. Kaum waren wir aus dem Wasser, meldete sich die Fischereibehoerde. Die Beamten haben uns 20 Minuten spaeter abgeholt. Aus Sicherheitsgruenden sollte Horst nicht mitfahren, aber als Ehemann hat er darauf bestanden. Wir haben den Leuten das Haus gezeigt. Sie meinten, es sei eine Gegend, wo die muslimische Hui-Minderheit lebt. Die Hui seien eine sehr enge Gemeinschaft und u.U. gewalttaetig. Sie waren zu sechst, aber trotzdem haben sie sich nicht getraut, reinzugehen und wollten am naechsten Tag Verstaerkung holen, um die Schildkroeten zu retten. Wir haben noch Kokosnussbonbons als Souvenir gekauft und sind dann zum Flughafen gefahren. Angekommen in Shanghai,ist Horst mit T-Shirt und Bermuda in den Regen rausgerannt, um in der Taxischlange zu stehen, waehrend wir Koffer abholten. Es war echt kalt: 5 Grad und Regen!

Zwischenzeitlich habe ich noch Kontakte mit der Fischereibehoerde und der Person in Beijing aufgenommen, um auf den Laufenden gehalten zu werden. Fazit ist: Noch am 26. ist ein Polizist, zivil als Tourist gekleidet, hingefahren und angedeutet, dass er von einem Taxifahrer den Tipp bekommen habe, dort was besonderes kaufen zu koennen. Der Inhaber war sehr aufmerksam und hat sofort bemerkt, dass sein Nummerschild aus Sanya war, und wurde sehr vorsichtig. Der Polizist sagte, er habe das Auto von einem Freund aus Sanya geliehen, er suche schon seit langem nach so einem Brillengestell und wuerde viel Geld bezahlen, somit ist der Typ schwach geworden und liess ihn rein… Die anderen Polizisten in Uniformen haben dann die Bude gestuermt und alles beschlagnahmt. Die grosse Schildkroete war sogar eine echte „hawksbill turtle“, die kleine eine „gewoehnliche“ Meeresschildkroete. Beide werden in den naechsten paar Tagen bei einer Zeremonie freigelassen, an die auch der Buergermeister von Sanya teilnimmt. Aus Sicherheitsgruenden werden sie unsere Namen geheimhalten. Wir waren froh, eine gute Tat vollbracht zu haben.

Ein Taoistischer Tempel

März 9, 2008

Christian wollte unbedingt (mindestens) einen Tempel sehen – was hier einfach und schwierig zugleich ist. Einfach, denn es gibt natuerlich jede Menge Tempel. Schwierig, denn die meisten Tempel sind modern-kitschig und nicht so „original“, wie ein Aussenstehender das sich vielleicht vorstellt. Andererseits aber vielleicht doch „original“, denn die meisten Chinesen besuchen sie (insbesondere zu Festtagen) sehr intensiv und lassen sich von Kitsch & Beton nicht irritieren. Hier prallen dann einfach unterschiedliche kulturelle Vorstellungen aufeinander. Rolf, der vor ein paar Jahren in Beijing & Umgebung schon einige solche Tempel gesehen hatte, warnte zurecht davor. Wir wollten aber doch mal schauen, was sich so anfinden laesst.

Die meisten Tempel in China sind buddhistisch (mit taoistischen und konfuzianistischen Einfluessen), aber wir fanden im Internet im alten Zentrum von Shanghai (nahe der ehemaligen Satdtmauer) einen taoistischen Tempel mit aktiver Moenchsschule (gibt dafuer wohl auch einen Fachausdruck – Moenchsseminar??) und religioesem Institut. Wir machten uns also auf den Weg…

Schon die Strassen im alten Teil von Shanghai sind einen Besuch wert:

strasse.jpg strasse2.jpg strasse3.jpg

U.a. sahen wir ein Enten-Restaurant, das seine Enten draussen lufttrocknen liess:

enten.jpg

Nach einem kurzen Spaziergang entdeckten wir zuerst ein altes Gebaeude, das ein „taoistisches Institut“ beherbergt:

insitut.jpg

Zuerst betraten wir den Keller, der der alten Stadt Shanghai gewidmet war, mit einem alten Stadtplan und einem 3D-Modell.

plan.jpg modell.jpg

Im oberen Stockwerk gab es dann die taoistischen Figuren und Buecher (letzterer Raum war nicht fuer Besucher geoeffnet). Die folgende Inschrift bedeutet: „Moege das Vetrauen 1000 Herbste waehren“.

institut_1.jpg

institut_2.jpg institut_3.jpg institut_4.jpg

Die Figuren stellen taoistische Goetter dar, aber leider war ausser ihnen nicht sehr viel zu sehen. Wir gingen hinaus auf einen mit Zinnen versehenen Vorturm und schauten ein wenig ins moderne Shanghai, und auf einige vom Abriss bedrohte alte Bauten, die wohl bald dem „Neuen Shanghai“ weichen muessen. Das Photo ganz rechts zeigt das Institut, von Christian vom Tempel nebenan aus photographiert.

institut5.jpg institut6.jpg institut7.jpg

Gleich neben dem Institut fanden wir dann auch gleich den Tempel. Es war der Tag des Reichtums, der 5. Januar des chinesischen Jahres, und es gab einige Zeremonien, die von Glaeubigen gesponsort wurden. Ausserdem war kein einziger auslaendischer Tourist zu sehen. Wir hatten echt Glueck!

tao1.jpg

Mehrere Familien hatten sich zusammengetan, um eine gemeinsame Opfergabe zu bringen – viele Pakete Kerzen und Raeucherstaebchen wurden in den Urnen aufgeschichtet und angezuendet. Das hat die Familien sehr viel Geld gekostet. Rolf reflektierte, dass der ganze Weihrauch mehr nuetzen wuerde, wenn man ihn langsam abraeuchern wuerde, anstelle ihn einfach so in einem Flammenmeer aufgehen zu lassen, aber die Chinesen machen solche Sachen nach dem Motto „viel hilft viel“ und haben auch in religioesen Angelegenheiten eine sehr direkte, unverklaerte Einstellung.

tao6.jpg tao7.jpg

Man beachte die gelben handegefalteten papiernen „Goldbarren“, die an alte „Goldschuhe“ (aus Kung-Fu Filmen bekannt) erinnern sollen. Sowohl Taoisten wie auch Buddhisten verbrennen solches Papiergeld als Opfergabe. Hier ist ein Clip der Familien und des Feuers:

In der Haupthalle des Tempel war dies der „Obergott“:

tao21.jpg

An den Seitenwaenden fanden sich dann hunderte von „Nebengoettern“ des Pantheons:

tao3.jpg tao4.jpg

Bei den Opfergaben war interessant, dass auch Fisch und Fleisch mit dabei waren – in einem buddhistischen Tempel (Vegetarier!) wuerde man so etwas nicht finden:

tao5.jpg

In den oberen Raeumen des Klosters fanden sich weitere Gebets- und Ahnenhallen, darunter auch ein Raum mit tausenden Gedenkkaertchen fuer Verstorbene:

tao8.jpg

Einige enthielten auch persoenliche Mitgaben, wie Zigaretten oder sogar eine Warhammer 40,000 Spielkarte. Aus vielen Photos sind hier noch ein paar Details, die uns aufgefallen sind:

tao9.jpg tao11.jpg tao10.jpg

tao12.jpg

Das grosse Bild zeigt die Waechterfigur am Eingang des Tempels. Man beachte die linke Hand des Waechters, die seine Verachtung fuer seine Gegner zum Ausdruck bringt. :-)

Zuallerletzt noch ein kurzer Filmauschnitt der taoistischen Priester:

Der Guilin Garten

März 2, 2008

Durch Rolf & Christians Besuch hatten wir endlich mal Gelegenheit, etwas von Shanghai zu sehen. Im normalen Alltagsstress/-trott kommt man ja nicht dazu, die Perlen, die immer verfuegbar sind, zu besichtigen. Ich bin sicher, viele Touristen haben mehr Sehenswuerdigkeiten von Postdam und Berlin gesehen, als wir in 13 Jahren regulaerem Wohnen.

Wir wollten, solange das Wetter mitspielte, wenigstens einen klassischen Garten sehen und ueber’s Internet fanden wir den Guilin-Garten im Suedwesten von Shanghai.

guilin6.jpg

Es ist ein Garten im klassischen chinesischen Stil, mit Stein-Arrangements, Teehaeusern, Skulpturen, Gewaessern und Unterteilungen (es gab Nord-, Sued-, West- und Ostgaerten).

guilin1.jpg guilin2.jpg guilin31.jpg

Da das Wetter noch recht kalt und etwas trist war, hielten sich die Besucher des Gartens in Grenzen, und wir hatten viel Ruhe um alles zu betrachten.

guilin7.jpg guilin8.jpg guilin9.jpg

Der Park wurde in den 20/30iger Jahren von einem Gangsterboss gebaut, der sich ertraeumte, ein Leben wie ein hoher feudaler Beamter zu fuehren. Leider konnten wir dazu keine ausfuehrlicheren Erlaeuterungen finden – sicherlich steckt eine ganz spannende Geschichte dahinter.

guilin4.jpg guilin5.jpg dach1.jpg

dach2.jpg dach3.jpg

Nach unserem Besuch im Guilin Garten besorgten wir dann einen WLAN-Router, damit alle bei uns versammelten Laptops auch gleichzeitig online gehen konnten. Wir kauften ein chinesisches Modell, und gaben Rolf damit Gelegenheit, seinen ersten kommunistischen Router (mit rein chinesischer Firmware; Quanbo half beim Uebersetzen) zu konfigurieren.

Chris & Rolf in Shanghai – Nachtraege

März 2, 2008

Christian und Rolf haben uns vor zwei Tagen wieder verlassen – ihr Besuch ging fuer uns alle viel zu schnell vorueber! Wir hatten eine tolle Zeit, und haetten uns noch viel mehr Sachen anschauen koennen. Jedenfalls kommen Quanbo und ich nun dazu, unseren Blog mit Berichten von ihrem Aufenthalt zu aktualisieren. Natuerlich ist das ein wenig wie Postkarten schreiben, die erst ankommen, nachdem man von einer Reise zurueckgekehrt ist, aber wir hatten vorher einfach zuviel mit den beiden unternommen. In loser chronologischer Reihenfolge schreiben wir nun also einige Eintraege.

perle.jpg